25 June 2017    
 
 
 
 
 
 
 
 
   Bergedorfer MarschenLebensstationen

Fürchte dich nicht, ich habe dich erlöst. Ich habe dich bei deinem Namen gerufen, du bist mein. (Die Bibel: Das Buch Jesaja 43,1) 

Wir glauben, dass diese Zusage Gottes für jeden Menschen gilt. Deswegen sind wir für alle da, die an besonderen Stationen des Lebens nach Gott fragen und Segen für ihren Lebensweg erbitten. 

Mit Gott losgehen: Die Taufe

Taufe am Allermöher See

Die Taufe macht das JA Gottes zu uns und unsere Antwort darauf sichtbar. Als christliche Kirche folgen wir dem Vorbild Jesu, der sich selbst taufen ließ und seinen Freundinnen und Freunden den Auftrag gab, Menschen zu taufen. 

Taufe geschieht in einem Gottesdienst. Dies kann jeder Gemeindegottesdienst sein. Als besonderes Angebot feiern wir an fast jedem Sonnabend um 11 Uhr in der Franz-von-Assisi-Kirche einen extra Taufgottesdienst. 

Wir taufen Neugeborene und Kinder auf den Wunsch der Eltern hin. Diese sollten selbst einer christlichen Kirche angehören. Auf dem Weg in die neue Welt des Glaubens werden die Kinder von  Paten/Patinnen begleitet. 

Viele junge Leute werden während des Konfirmandenunterrichts getauft. Dies geschieht in einem besonderen Gottesdienst nach den Sommerferien. Wenn möglich als open-air-Gottesdienst am Allermöher See. 

Gerne taufen wir Sie auch als Erwachsene/n. Wenden Sie sich einfach an unsere  Pastorin/Pastoren

Neben der Bedeutung der Taufe für den Glauben wird mit ihr auch die Mitgliedschaft in der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Norddeutschland begründet. 

Eine Liste mit weitergehenden Informationen und eine Auswahl an Bibelversen für Taufsprüche finden Sie in unserem  Taufheft, das sie im Downloadbereich als *.pdf-Datei finden. 

 

 

Zum Glauben begleiten: Das Patenamt

Taufkerze

Taufpaten/Taufpatinnen begleiten das Kind auf dem Lebens- und Glaubensweg. Sie versprechen mit den Eltern, dem Kind den christlichen Glauben nahe zu bringen und in Notlagen bei zu stehen. Wer über 14 Jahre alt ist und einer christlichen Kirche angehört, kann Pate/Patin werden.

Sind die Paten/Patinnen nicht in unserer Gemeinde Mitglied, benötigen wir einen "Patenschein": Sie können ihn einfach bei ihrer Ortsgemeinde anfordern. Offiziell gilt das Amt bis zum 14. Geburtstag des Kindes, da es dann religionsmündig ist.

Zur Taufe wird eine Taufkerze überreicht. Die Kerze bringt zum Ausdruck, dass Gott in dem Leben des Täuflings Licht schenken will. Sie erinnert auch daran, dass der Täufling selbst zum Licht für andere werden kann.

Das Patenamt stiftet keine weitergehenden rechtlichen Beziehungen. Aber die vertrauensvolle, persönliche Beziehung kann trotzdem ein Leben lang anhalten.

 

 

Tauferinnerung: Ein besonderer Gottesdienst

Einmal im Jahr laden wir herzlich zu einem Tauferinnerungsgottesdienst am Allermöher See ein. Eine besondere Einladung gilt allen, die im vorangegangenen Jahr getauft wurden, aber selbstverständlich können alle mitfeiern, die sich gerne an ihre Taufe erinnern lassen wollen.

Konfirmation: Festmachen bei Jesus

steps! - Schritte ins Leben

Das Wort Konfirmation stammt vom lateinischen "confirmare" und bedeutet so viel wie festmachen, bestätigen.

Was Gott durch die Taufe in mein Leben hinein gelegt hat, das will ich bewusst annehmen. Durch das öffentlich gesprochene Glaubensbekenntnis sage ich allen: Ich möchte zur großen Gemeinde Gottes dazugehören. Ich halte mich fest an Jesus.

Wie Konfirmandenunterricht bei uns praktisch aussieht, könnt ihr  hier lesen.

 

 

Gemeinsam gehen: Die Trauung

...ganz in weiß.

Viele Paare möchten ihre Ehe unter den Segen Gottes stellen und ihr großes Fest mit dem Gang zur Kirche beginnen. Das freut uns, und wir begleiten Sie bei diesem wichtigen Schritt gerne.  

Ob Sie in unseren modernen Kirchen oder in einer der traditionelleren Kirchen Ihren Traugottesdienst erleben wollen: Wir sind dabei. Und wir machen viel - aber nicht alles mit. Denn es geht uns weniger um eine TV-gerechte Traumhochzeit, sondern darum, Ihnen als Paar mit einem segensreichen Gottesdienst den Rücken zu stärken für ihren weiteren gemeinsamen Weg.

 

Sprechen Sie uns an. Wir besuchen Sie gerne und reden über Ihre Wünsche und Vorstellungen für den Gottesdienst. Dabei klären wir auch die formalen Bedingungen für eine christliche Trauung.  Kontakt.

In schweren Tagen: Krankheit und Krise

Ein Licht anzünden

Es sind nicht nur die großen und schönen Feste, die unser Leben ausmachen. Dazwischen liegt sehr viel Alltägliches und eben auch Krankheit und Leid. 

Die Kirche, die Gemeinde ist ein Ort, an dem Sie Menschen finden können, die Sie an dunklen Tagen begleiten. 

Manchmal reicht es schon, ein Licht anzuzünden. Dazu sind unsere Kirchen offen. Sie können z.B. in der Turmkapelle der Franz-von-Assisi-Kirche ganz für sich sein und beten. 

Oft hilft ein Gespräch. Seelsorge bedeutet hier, dass Sie sich einem Menschen anvertrauen können, der sich um Ihre Seele, das bedeutet um Ihr ganzes Leben oder vielleicht auch nur um einen bestimmten Bereich sorgt. Die Namen und Telefonnummern der PastorInnen unserer Gemeinde finden Sie  hier

Menschen, die unsere Kirchen wegen Krankheit und Alter nicht mehr erreichen können, besuchen wir gerne zuhause. Wenn Sie es wünschen, feiern mit wir Ihnen das Abendmahl. 

Auch die Angehörigen, die in vielen Fällen eine große Last mitzutragen haben, bedürfen der aufrichtenden Unterstützung. Sprechen Sie uns an.  Kontakt

 

 

Letzte Wege: Abschied nehmen

Abschied

Die Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen ist immer wieder neu eine Herausforderung. Denn die Wege des Abschieds sind so individuell wie die Lebenswege davor.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, bei allem was geschieht, gesagt und häufig auch erduldet wird, die menschliche Würde im Blick zu haben. Es ist Gott, der uns ins irdische Leben ruft und der uns die Tür zur Ewigkeit aufhält. Wir finden darin Trost und wollen diese Erfahrung gerne mit Ihnen teilen.

Ob es um die Form der Beerdigung geht, ob sie in ihrer Trauer nicht allein sein wollen oder ob sie nach einem Raum für die Trauerfeier suchen: Wenden Sie sich mit Ihren Fragen vertrauensvoll an unsere  PastorInnen.

 

 

Ein Tag der Erinnerung

Der letzte Tag des Kirchenjahres ist der Sonntag vor dem ersten Advent. Wir nennen ihn Ewigkeitssonntag. In den Gottesdiensten gedenken wir der Menschen, die wir im vorangegangenen Jahr verabschiedet haben. Es ist ein Tag der Erinnerung und des Innehaltens.

Mit dem Advent beginnt das Warten auf den, der mit seinem Kommen in die Welt, neues Leben und neue Hoffnung gebracht hat: Jesus Christus. Er hat gesagt: Ich bin bei Euch, bis ans Ende der Welt.

 

 

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