Bergedorfer MarschenLebenslang

Jesus spricht:

losgehen

"Ich habe von Gott alle Macht im Himmel und auf der Erde erhalten. Geht hinaus in die ganze Welt, und ruft alle Menschen dazu auf, mir nachzufolgen!

Tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes!

Lehret sie, so zu leben, wie ich es euch aufgetragen habe. Ihr dürft sicher sein: Ich bin immer bei euch, bis das Ende der Welt gekommen ist."

(Matthäus 28, 18-20, nach der Übersetzung Hoffnung für alle)



Mit Gott losgehen: Die Taufe

Taufe am Allermöher See

Die Taufe macht das Ja Gottes zu uns und unsere Antwort darauf sichtbar.
Sie ist das öffentliche Bekenntniss, in den christlichen Glauben hinein wachsen zu wollen.

Taufe geschieht in einem Gottesdienst. Im Prinzip kann dies jeder Gemeindegottesdienst sein. Als besonderes Angebot feiern wir an fast jedem Sonnabend um 11h in der Franz-von-Assisi-Kirche einen extra Taufgottsedienst.

Wir taufen Neugeborene und Kinder auf den Wunsch der Eltern hin. Diese sollten selbst einer christlichen Kirche angehören. Auf dem Weg in die neue Welt des Glaubens werden die Kinder von Paten/Patinnen begleitet.

Viele junge Leute werden während des Konfirmandenunterrichts getauft. Dies geschieht in der Regel in ein bis zwei besonderen Gottesdiensten nach den Sommerferien. Wenn möglich als open-air-Gottesdienst am Allermöher See.

Gerne taufen wir Sie auch als Erwachsene/n. Wenden Sie sich einfach an unsere Pastorin/Pastoren.

Neben der Bedeutung der Taufe für den Glauben wird mit ihr auch die Mitgliedschaft in der Nordelbischen Evangelisch-Lutherischen Kirche begründet.

Eine Liste mit weitergehenden Informationen und eine Auswahl an Bibelversen für Taufsprüche finden Sie in unserem Taufheft, das sie im Downloadbereich als *.pdf-Datei finden.

 



Zum Glauben begleiten: Das Patenamt

Taufkerze

Taufpaten/Taufpatinnen begleiten das Kind auf dem Lebens- und Glaubensweg. Sie versprechen mit den Eltern, dem Kind den christlichen Glauben nahe zu bringen und in Notlagen bei zu stehen. Wer über 14 Jahre alt ist und einer christlichen Kirche angehört, kann Pate/Patin werden.

Sind die Paten/Patinnen nicht in unserer Gemeinde Mitglied, benötigen wir einen «Patenschein»: Sie können ihn einfach bei ihrer Ortsgemeinde anfordern. Offiziell gilt das Amt bis zum 14. Geburtstag des Kindes, da es dann religionsmündig ist.

Zur Taufe wird eine (selbstgestaltete) Taufkerze überreicht. Die Kerze bringt zum Ausdruck, dass Gott in dem Leben des Täuflings Licht schenken will. Sie erinnert  auch daran, dass der Täufling selbst zum Licht für andere werden kann.

Das Patenamt stiftet keine weitergehenden rechtlichen Beziehungen. Aber die vertrauensvolle, persönliche Beziehung kann trotzdem ein Leben lang anhalten.



Tauferinnerung: Ein besonderer Gottesdienst

Am Ostermontag laden wir herzlich zu einem Tauferrinerungsgottesdienst in der Franz-von-Assisi-Kirche ein. Explizit wenden wir uns an alle, die im vorangegangenen Jahr getauft wurden, aber selbstverständlich können alle mitfeiern, die sich gerne an ihre Taufe erinnern lassen wollen.



Konfirmation: Festmachen bei Jesus

steps! Schritte ins Leben

Das Wort Konfirmation stammt vom lateinischen "confirmare" und bedeutet so viel wie festmachen, bestätigen.

Was Gott durch die Taufe in mein Leben hinein gelegt hat, das will ich bewusst annehmen. Durch das öffentlich gesprochene Glaubensbekenntnis sage ich allen: Ich bin hineingestellt in die große Gemeinde Gottes. ich halte mich fest an Jesus.

Wie Konfirmandenunterricht bei uns praktisch aussieht, lesen Sie hier.



Gemeinsam gehen: Die Trauung

...ganz in weiß.

Eine Ehe unter den Segen Gottes zu stellen, gehört zu den schönsten Aufgaben, die eine Pastorin oder ein Pastor hat. Gerne kommen wir dabei Ihren Wünschen und Vorstellungen so weit wie möglich entgegen.

Ob Sie in unseren modernen Kirchen oder in einer der traditionelleren Kirchen Ihren Traugottesdienst erleben wollen: Wir sind dabei. Und wir machen viel - aber nicht alles mit. Denn es geht uns weniger um eine TV-gerechte Traumhochzeit, sondern um das gemeinsame Leben danach. Wir wollen Ihnen Begleitung geben und als Gemeinde und Pastorinnen unsere Mitverantwortung für Ihre Ehe ausdrücken.

Sprechen Sie uns an. Wir besuchen Sie gerne und klären dabei auch die formalen Bedingungen für eine christliche Trauung.



In schweren Tagen: Krankheit und Krise

Ein Licht anzünden

Es sind nicht nur die großen und schönen Feste, die unser Leben ausmachen.  Dazwischen liegt sehr viel Alltägliches und eben auch Krankheit und Leid.

Die Kirche, die Gemeinde ist auch hier ein Ort, an dem sie Menschen finden können, die sie an dunkleren Tagen begleiten.

Manchmal reicht es schon, ein Licht anzuzünden. Dazu sind unsere Kirchen offen. Sie können z.B. in der Turmkapelle der Franz-von-Assisi-Kirche ganz für sich sein und beten.

Oft hilft ein Gespräch. Seelsorge bedeutet hier, dass Sie sich einem Menschen anvertrauen können, der sich um ihre Seele, das bedeutet um Ihr ganzes Leben oder vielleicht auch nur um einen bestimmten Bereich sorgt. Die Namen und Telefonnummern der PastorInnen unserer Gemeinde finden Sie hier.

Menschen, die unsere Kirchen wegen Krankheit und Alter nicht mehr erreichen können, besuchen wir gerne zuhause. Wenn Sie es wünschen, feiern mit wir Ihnen das Abendmahl.

Auch die Angehörigen, die in vielen Fällen eine große Last mitzutragen haben, bedürfen der aufrichtenden Unterstützung. Sprechen Sie uns an.

Weitergehende Beratungsangebote haben wir gesondert aufgeführt.



Letzte Wege: Abschied nehmen

Abschied

Die Begleitung von Sterbenden und ihren Angehörigen ist immer wieder neu eine Herausforderung. Denn die Wege des Abschieds sind so individuell wie die Lebenswege davor.

Wir sehen es als unsere Aufgabe an, bei allem was geschieht, gesagt und häufig auch erduldet wird, die menschliche Würde im Blick zu haben. Es ist Gott, der uns ins irdische Leben ruft und der uns die Tür zur Ewigkeit aufhält. Wir finden darin Trost und wollen diese Erfahrung gerne mit Ihnen teilen.

Ob es um die Form Beerdigung geht, ob sie in ihrer Trauer nicht allein sein wollen oder ob sie nach einem Raum für die Trauerfeier suchen: Wenden Sie sich mit Ihren Fragen vertrauensvoll an unsere PastorInnen.



Ein Tag der Erinnerung

Der letzte Tag des Kirchenjahres ist der Sonntag vor dem ersten Advent. Wir nennen ihn Ewigkeitssonntag. In den Gottesdiensten gedenken wir der Menschen,  die wir im vorangegangenen Jahr verabschiedet haben. Es ist ein Tag der Erinnerung und des Innehaltens.

Mit dem Advent beginnt das Warten auf den, der mit seinem Kommen in die Welt, neues Leben und neue Hoffnung gebracht hat: Jesus Christus. Er hat gesagt: Ich bin bei Euch, bis ans Ende der Welt.


 
Copyright © 2009 Impressum |  Sitemap    10.03.2010