Im Rahmen der 850 Jahrfeier Bergedorfs wird es vom 13.4.bis 29.4. 2012 zwei Wochen des Gedenkens an die Zeit des Nationalsozialismus zwischen 1933 und 1945 geben.
Gestaltet mit einem umfangreichen Programm, das besonders an die Geschichte der Zwangsarbeiterinnen erinnert, und auch Fragen aufgreift, was heute geschehen muss, damit politisch rechte Gewalt erkannt und zurückgedrängt werden kann und die Würde aller Menschen geachtet wird.
Die Wochen werden eröffnet mit einer Wanderausstellung der KZ-Gedenkstätte Neuengamme in der Stadtteilschule Bergedorf (GSB) am 14.4. um 14 Uhr mit dem Titel "In Hamburg habe ich meine Jugend gelassen" über die Geschichte der Zwangsarbeiter und Zwangsarbeiterinnen in Hamburg, Ladenbeker Weg 13 und beendet am 29.4. mit einem Evangelischen Gottesdienst zum Thema Gedenken in St. Michael, Gojenbergsweg 26.
Höhepunkt der Wochen ist die Enthüllung eines Mahnmals am Kampdeich für die Zwangsarbeiterinnen in Bergedorf am 15.4. um 14 Uhr, das von einer Schülerin der Stadtteilschule Bergedorf in Zusammenarbeit mit dem Künstler Jan de Weryha entworfen wurde.
Das Programm ist ab Ende Februar in der Tourismus-Information im Hasseturm, Johann-Adolf-Hasse-Platz 1, und an vielen anderen Stellen erhältlich. Geplant und verantwortet wird das Programm von der AG Gedenken, die sich aus Vertretern der Parteien und Gewerkschaften, vielen Bergedorfer Institutionen, Vereinen, Schulen, antifaschistischen Initiativen, Kulturzentren, des Kirchspiels, der VVN-BdA HH und der Gedenkstätte, der Arbeitsgemeinschaft und des Freundeskreises des KZ-Neuengamme zusammensetzt.
Fast alle Veranstaltungen sind ohne Anmeldung und mit freiem Eintritt zu besuchen. Das Programm ist ab Anfang März auch als PDF erhältlich unter
www.ag-neuengamme.de